Funktionsbeschreibung

Das noch ungebogene Glasspaar wird automatisch oder durch den Bediener auf die Biegeform aufgelegt und dann in den Ofen eingefahren. Er folgt die gleichmäßige, mehrstufige Erwärmung auf die Transformationstemperatur bei der das Gravitationsbiegen einsetzt. Über den Zeitverlauf erreicht das von der Mulde gestützte Glas die finale Form. Für allerhöchste Ansprüche und bei komplexesten Geometrien kann der Biegeprozess optional durch Pressbiegen unterstützt werden.

Über die gesamte Bearbeitungszeit wird die Temperatur exakt überwacht und genau auf die Scheibe und deren gewünschte Form, beispielsweise durch automatische Höhenverstellung der Heizelemente, angepasst. Um Spannungen im Glas auszuschließen, wird das final gebogene Scheibenpaar schonend und fachgerecht abgekühlt. Die Abnahme aus der Biegemulde erfolgt entweder manuell oder automatisch.